Ausfälle der Eurobahn-RE13 ab Fahrplanwechsel
Freitag, den 11.12.2009 KBS 485
Die Betriebsaufnahme des Maas-Rhein-Lippe Netzes der Eurobahn droht zum Desaster zu werden. 14 der insgesamt 18 neuen Flirt-Triebwagen vom Hersteller Stadler haben bis zum Fahrplanwechsel am 13.12.2009 keine Abnahme vom Eisenbahnbundesamt erhalten und dürfen somit nicht eingesetzt werden. Das EBM bemängelt u.a. fehlende Unterlagen. Die ausstehenden Unterlagen betreffen sicherheitsrelevante Bauteile wie beispielsweise die Radsätze und die Bremsen, so das EBA. Gleichzeitig sind auch erforderliche Testfahrten noch nicht abgeschlossen. Die Eurobahn hat am Freitag (11.12.) ein Notfallkonzept veröffentlicht. Demnach werden die Fahrten des RE 3 komplett gefahren, wobei teilweise Leistungen von DB Regio erbracht werden. Für den RE 13 sieht die Situation hingegen wesentlich schlechter aus: „Der RE 13 wird auf dem westlichen Abschnitt Mönchengladbach - Venlo mit Zügen der Deutschen Bahn befahren. Hier wird das komplette Fahrplanangebot gefahren. Der mittlere Abschnitt zwischen Mönchengladbach und Hagen wird zu den Pendlerzeiten morgens und nachmittags ebenfalls durch die Deutsche Bahn bedient, inkl. des neuen Haltes in Wuppertal-Vohwinkel. Es werden sechs Züge pro Tag und Richtung zwischen Hagen - Düsseldorf - Mönchengladbach fahren“ (Eurobahn). Am Sonntag, dem Tag der Betriebsaufnahme, werden auf dem Abschnitt Hamm – Mönchengladbach überhaupt keine Züge der Linie RE 13 verkehren. Zwischen Hagen und Hamm fallen sämtliche Leistungen bis auf Weiteres aus! Wie lange das Ersatzkonzept aufrechterhalten werden muss, steht noch nicht fest. |
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